Thoughts on (my) life
Annoying the world for  2192   days.

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Datum: April 30 2007, 02:36 (UTC (MESZ -2, MEZ -1))
Kategorien: Mein Leben & Personen & Schmerzhaftes
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Und die letzten 120° sind dann auch noch “geschafft”. Jetzt bin ich da, wo ich herkam. Ja, jetzt kreisel ich wieder, ich versuche zu verstehen, ich versuche einzuordnen, ich versuche zu analysieren. Erfolglos.

Ich werde mich jetzt zurücklehnen, und warten, beobachten, einordnen, bewerten. Das erscheint mir das sinnvollste.

Ich mag nicht mehr in einer Position sein, in der es egal ist, was ich tue, weil es so oder so jemanden verletzt. Mich, andere. Es ist besser, wenn es mich verletzt, als wenn es andere verletzt. Aber wenn ich sehen muss, dass ich nichts ausser Schmerzen an mein Umfeld abgebe, dann ist das nicht schön. Das, was ich am dringendsten möchte scheint nicht zu gehen, nicht passieren zu wollen. Ein einziger verschissener Satz. 8 Scheiss Worte.

Ich hänge gerade in der Luft. Ich weis nicht wo oben und unten ist, und genausowenig wo vorne und hinten ist. Ich weis nichts mehr. Alle Referenzpunkte sind weg, nicht mehr sichtbar. Ich komme mir vor wie auf hoher See, ohne Kompass und in einer bewölkten Nacht. Unfreiwillig muss ich dabei an ein Lied denken.

Ich bin seit Tagen am dauerzittern, habe Gleichgewichtsprobleme und kann mich auf nichts richtig konzentrieren.

Es stellt sich eine gewisse Resignation ein. Und die ist im Moment gar nicht gut. Aber ich kann sie weder verhindern, noch kann ich – so wie es im Moment ist – etwas daran ändern. Ich werde da durch müssen, alleine, wie immer. Keine Ahnung, ob ich mir die nötige Stärke dafür wünschen soll oder nicht. Meine Wünsche werden in letzter Zeit eh primär ignoriert. Scheiss Gott, Scheiss Schicksal.

Und auch wenn ich eine lebhafte Vorstellung habe, welche Reaktionen dieser Blogeintrag hervorrufen wird, stelle ich ihn doch online. Weil die Reaktionen vermutlich FALSCH sind. Aber das ist jetzt egal, weil mir glaubt sowieso niemand was. Erklären darf ich mich auch nicht, und gut ist.

So long.

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