Thoughts on (my) life
Annoying the world for  2192   days.

Alleine Reisen ist …


Datum: May 28 2007, 19:58 (UTC (MESZ -2, MEZ -1))
Kategorien: Personen & Reisen & Schmerzhaftes
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… vollkommen für’n Arsch. Besonders auf Flughäfen.

Und dort ganz besonders Abflüge, weil man da so viel Zeit hat. Ankünfte sind einfacher. Man “scannt” einmal kurz die wartenden ab, und gut ist, dann geht man weiter. Bei Abflügen … wartet man und hofft, denkt, wünscht sich, jemanden zu sehen, der einen überraschen möchte. Dreht sich nach jeder Person um, die nur grenzwertig bekannt aussieht, und holt Luft, um zu rufen, nur um dann den Atemzug in einem seufzen rauszulassen.

Des weiteren habe ich heute zwei Dinge sehr deutlich mitgeteilt bekommen. Das schmerzt, aber ich werde es überleben. Eine Meinung verfestigt sich, auch wenn ich dafür ohne Ende Contra bekam und bekomme und bekommen werde. Aber ich bekomme immer und immer wieder etwas Gegenteiliges bewiesen. Niemand wird mich fragen, WELCHE Meinung, es werden Schlüsse gezogen, und dann aufgrund derer reagiert, ohne sicher zu sein. Aber … ich kanns nicht ändern. Muss ich dann halt mit Leben.
Und danke … das mit den Grüssen habe ich durchaus verstanden. :(

Es gibt drei Dinge, die ich jetzt gerne täte. Eins davon tue ich. Das zweite … verkneife ich mir (wieso auch immer!). Das dritte … so viel Glueck habe ich nicht. Ausserdem würde mir da auch wieder nen Strick draus gedreht.

Es ist so scheisssegal, was ich tue. Es ist immer verkehrt. Ich verletze entweder andere, oder mich. Wenn ich mich verletze, kann ich das eine gewisse Zeit ab, aber dann bricht es durch, und dann verletze ich andere. Von daher läuft es praktisch immer auf Verletzung anderer raus. Und ich will das verfickt nochmal nicht mehr! Ich WILL niemanden anderen verletzen. Natürlich weis ich, dass es ab und an mal passiert, aber ich tue es ja ständig. Und das kotzt mich an, deswegen kotze ICH mich an.

Wie ich auf dem Parkplatz schon – wieder alleine – vor mich hinheulte: Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Ich will verschwinden. Nie gewesen sein.

Drei Dinge habe ich dieses WE gut gemacht. Nur drei. Ich glaube, ich habe erheblich mehr falsch gemacht. Meine Tagebücher … triefen vor Schmerz und Kreiseln und … Fragen. Ich werde jetzt in wenigen Minuten ins Bett gehen, und meinen Winamp laufen lassen … auf Muted. (die, die es interessieren könnte wissen, wie sie nachsehen können)

Alles ist sinnlos. Alles tut weh. Alles bewirkt das Gegenteil. Ich will nicht mehr Hoffen. Ich will nicht mehr Wünschen. Ich will … verschwinden.

Ich hab genug für das erwünschte Ergebnis, und mache doch weiter. Mal sehen, wer heute gewinnt, der Couchtisch, oder ich.

Fazit: 2 x 0,33 in FMO (aus Verzweiflung) + 0,2 im Flieger (aus Spass) + 4 x 0,5 daheim (erneut aus Verzweiflung).

Ich danke für die – vermutlich nicht erfolgte – Aufmerksamkeit.

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