Thoughts on (my) life
Annoying the world for  2194   days.

Scheisstag


Datum: January 27 2009, 00:59 (UTC (MESZ -2, MEZ -1))
Kategorien: Mein Leben
Tags: & & &
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Ich hasse so ziemlich alles, was heute in meinem Privatleben passiert ist. Der Beruf war nicht deutlich besser.

Ich gehe davon aus, das der Tag weitreichende Konsequenzen haben wird. Die, die ich mir ausmalen kann, hasse ich zutiefst. Wobei ich denke, dass es auch Leute gibt, die sich darüber freuen könnten.

Inzwischen habe ich mich langsam dran gewöhnt, beinahe zu Grunde zu gehen, vielleicht wird es ja diesmal was mit ganz zu Grunde gehen.

Ich verstehe nicht, wieso es nötig ist, solche Situationen zu haben, nur um Gefühle zu vermitteln. Noch weniger verstehe ich, wieso die Botschaften nicht ankommen. Oder wieso solche Extreme nötig sind, um etwas relativ simples zu vermitteln.

Ich glaube nicht, dass meine Prognosen über die kommende Zeit falsch sind, leider. Es gehören nun mal zwei Personen dazu, eine solche Situation in Schach zu halten. Und wenn nur eine das aktiv versucht, wird sie scheitern, oder zu Grunde gehen. Ich war inzwischen zu oft am Rand … ich packs nicht mehr.

Wobei ich gerade eigentlich keine wirkliche Wahl habe, beide (für mich aktuell vorstellbare) potentielle Ausgänge … werden wohl in etwa den selben Effekt auf mich haben. Schade eigentlich. Aber ich denke, das ist der Fluch meiner “Gaben”, welche ich genausogerne wieder loswerden würde… Es gibt einen dritten vorstellbaren Ausgang, aber aktuell sehe ich nicht, wie der passieren könnte. Ich habe nur 50% Macht darüber.

M. muss und wird einsehen, dass Du auch ein Leben ausserhalb dieses Jobs hast, aber das scheint Dich nicht zu interessieren. Und genau das sagt etwas über mich aus. Meine Position, meine Priorität. Und genau das ist es, was Du nicht siehst, oder was Dich nicht interessiert. Und das ist schade, tut mit weh, und schadet. Ausserdem scheint es Dich nicht zu interessieren. Die Tatsache, dass Du nicht gewillt bist, irgendwas dazu zu sagen ist doch eine klare Botschaft über Prioritäten und Präferenzen. Aber, wie ich sagte, ich kann es nicht ändern.

Jedes Mal, wenn wir über dieses Thema reden, bin ich der Arsch. Vielleicht möchte ich aber, dass es passiert, aber mit Gedanken, die uns beiden helfen! Hast Du Dir das mal überlegt?

Ich sauf mich jetzt weiter zu – aus meinem Münster-Becher – und geh dann irgendwann schlafen.

Passt auf Euch auf!

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